Zürich · Grenzüberschreitende Mandate · Private & institutionelle MandantenENDE

Mandate von Bedeutung

Anonymisierte Fallübersicht

Fünf illustrative Mandate aus der jüngeren Arbeit der Kanzlei. Sachverhalte wurden paraphrasiert, identifizierende Angaben entsprechend Verschwiegenheitspflichten entfernt. Vergangene Ergebnisse sind keine Vorhersage künftiger; jeder Fall steht und fällt mit seinem Sachverhalt.

Mandatstyp
CFD-Broker, Ausführungs- & Retentionsmissstände
Jurisdiktionen
Zypern · DACH
Ung. Verlust
Hoher sechsstelliger Betrag (EUR)
Instrumente
Zivilklage · CySEC-Anzeige · Vergleich
Dauer
~12 Monate

CySEC-lizenzierter CFD-Broker, Ausführungs- & Retentionsmissstände

Eine DACH-Privatanlegerin meldete sich, nachdem ein CySEC-lizenzierter CFD-Broker Auszahlungen blockiert und auf aggressive „Steuer-Klärungs"-Forderungen umgeschwenkt war. Account-Manager-Protokolle zeigten skript-basierte Retention-Taktiken, Off-Platform-Einzahlungsanfragen und im Handelsbuch erkennbar invertiertes Quote-Verhalten.

Die Kanzlei reichte eine strukturierte CySEC-Anzeige zu Verhaltens- und Best-Execution-Verstössen ein, parallel zu einer Zivilklage nach zypriotischen Verhaltensregeln. Die Kombination aus Aufsichtsdruck und glaubwürdigem Zivilhebel führte zu einem mediierten Vergleich mit substanzieller Teilrückforderung.

Ergebnis Teilrückforderung im Vergleichswege; CySEC-Akte zur Prüfung weitergeführt.

Anonymisierter Sachverhalt. Ergebnisse variieren; vergangene Mandate sind keine Vorhersage künftiger.

Mandatstyp
Offshore-„KI-Trading-Bot"-Betrug
Jurisdiktionen
St. Vincent · EU-weite Geschädigte
Ung. Verlust
Niedriger siebenstelliger Gruppenwert
Instrumente
Chargebacks · Blockchain-Tracing · Strafanzeigen
Dauer
Karten-Recovery in Wochen; Krypto läuft

St.-Vincent-„KI-Trading-Bot" — reine Betrugsrückforderung

Eine kleine Gruppe europäischer Geschädigter hatte in eine scheinbar ausgereifte KI-Trading-Plattform aus St. Vincent & den Grenadinen eingezahlt. Die UI war poliert; die Gewinne fiktiv. Karten- und Krypto-Schienen wurden beide genutzt. Die operative Einheit verschwand kurz nach Mandatierung.

Koordinierte Aktion auf drei Fronten: Visa-/Mastercard-Chargebacks unter Reason Codes 4837 und 13.5 im relevanten Einreichungsfenster; Blockchain-Tracing über zwei zentralisierte Börsen, das letztlich KYC-Aufdeckung via Offenlegungsbeschlüsse ermöglichte; Strafanzeigen in zwei Jurisdiktionen, eine Staatsanwaltschaft nahm die Akte zur aktiven Ermittlung an.

Ergebnis Volle Rückforderung des Kartenanteils; Krypto-Rückführung in Bearbeitung.

Anonymisierter Sachverhalt. Ergebnisse variieren; vergangene Mandate sind keine Vorhersage künftiger.

Mandatstyp
Romance-Investment-Betrug („Pig-Butchering")
Jurisdiktionen
Schweiz · Südostasien
Ung. Verlust
Niedriger sechsstelliger Betrag (CHF)
Instrumente
Eil-Sperranträge · KYC-Aufdeckung · Strafschiene
Dauer
Erstsperre binnen 48 Std.; Lösung läuft

Romance-Investment-Schema via Telegram

Ein Senior-Privatmandant war über monatelange Telegram-Beziehung schrittweise in eine Krypto-Investment-Plattform hineingezogen worden. Auszahlungen wurden mit eskalierenden „Steuer"-Forderungen blockiert. Die Plattform war fiktiv; Mittel waren über eine Sequenz von Wallets zu einer zentralisierten Börse geflossen.

Die Kanzlei sandte Eil-Sperranträge an die Ziel-Börse binnen 48 Stunden, erlangte einen schweizerischen Offenlegungsbeschluss gegen die Börse und reichte Strafanzeige in der Schweiz sowie in der relevanten asiatischen Jurisdiktion via lokales Counsel ein. Substanzieller Wert wurde aus dem Börsen-Freeze zurückgewonnen; ein strukturierter Vergleich mit on-chain identifizierbaren Parteien wird verhandelt.

Ergebnis Erhebliche Rückgewinnung aus Börsen-Freeze; Vergleich in Verhandlung.

Anonymisierter Sachverhalt. Ergebnisse variieren; vergangene Mandate sind keine Vorhersage künftiger.

Mandatstyp
Gescheiterter Offshore-Broker, Verwalterkoordination
Jurisdiktionen
Offshore · EU-Onshore
Ung. Verlust
Siebenstelliger Bereich
Instrumente
Forderungsanmeldung · Zivilklage · Remission-Tracking
Dauer
Insolvenz ~24 Monate

Gescheiterter Offshore-Broker, Koordination mit ausländischen Verwaltern

Ein Family Office hatte siebenstellige Beträge bei einem Offshore-Broker platziert, der anschliessend in ausländische Verwaltung ging. Onshore-Vermittler-Einheiten hatten Provisionen kassiert, distanzierten sich beim Zusammenbruch jedoch.

Die Kanzlei meldete eine Forderung in der ausländischen Insolvenz an und sicherte priorisierte Zulassung; brachte eine Zivilklage gegen den Onshore-Vermittler ein mit Vorwürfen der Falschdarstellung und Pflichtverletzung; verfolgte ein in einer dritten Jurisdiktion entstehendes Opfer-Remissionsprogramm, die Eligibilität des Mandanten blieb gewahrt, ohne den Zivilanspruch zu beeinträchtigen.

Ergebnis Priorisierte Zulassung; Zivil- und Remissionsschiene laufen parallel.

Anonymisierter Sachverhalt. Ergebnisse variieren; vergangene Mandate sind keine Vorhersage künftiger.

Mandatstyp
Unregulierter Copy-Trading-„Manager"
Jurisdiktionen
UK · Schweiz
Ung. Verlust
Niedriger siebenstelliger Betrag (CHF)
Instrumente
Zivilklage · Vermögensaufspürung · Vollstreckung
Dauer
~18 Monate bis Urteil

Unregulierter Copy-Trading-„Manager"

Ein vermögender Privatmandant hatte Gelder einer Person übergeben, die sich als „Copy-Trading-Manager" unter Master-Account-Konstruktion präsentierte. Die Konstruktion entbehrte der nach britischem und schweizerischem Finanzdienstleistungsrecht erforderlichen Lizenz; dokumentierte Falschdarstellungen stützten Treuepflichtverletzungsmuster.

Die Kanzlei verfolgte eine vertragliche Falschdarstellungs- und Treuepflichtklage in koordinierten Londoner/Zürcher Verfahren mit paralleler Aufspürung in Immobilienbestände, die über Handels- und Grundbuch-Analyse identifiziert wurden. Das Urteil wurde erwirkt; die Vollstreckung gegen identifizierte Vermögenswerte läuft.

Ergebnis Urteil erwirkt; Vollstreckung gegen Immobilienbesitz läuft.

Anonymisierter Sachverhalt. Ergebnisse variieren; vergangene Mandate sind keine Vorhersage künftiger.